Mittwoch, 2. November 2016

Frauen kriegen Wechseljahre, Männer die Krise

Zimmer mit Meerblick

Eine Romanze von Meer und Land



Eine Romanze von Meer und Land
Die Katzenbuckel-Romane 1
345 Seiten
eBook: 4,99 Euro
Taschenbuch: 12,90 Euro
Kindle Unlimited
  • »Ein Ehepaar macht zwei Wochen Urlaub. Mann und Frau wollen wieder zueinander finden. Ob das gelingt? Spannend!«
  • »Noch köstlicher und humorvoller kann man das Leben nicht beschreiben.«
  • »Der Roman gehört zu den Besten, die ich in letzter Zeit gelesen habe.«
  • »Porträt einer Paarbeziehung - und ein großes Lesevergnügen!«
  • »Wundervoller Schreibstil ... einzigartige Geschichte ... Humor und Tiefe ...«
  • »Super Freizeitlektüre.«
  • »Also ich hab mich ja schon lange nicht mehr so weggeschmissen vor Lachen, das Buch kann ich nur mit ausgezeichnet bewerten, echt klasse!«
  • »Ich vergebe gefühlte 10 Sterne!«
  • »Das ist seit langem mal wieder ein Buch, das einen daran erinnert, dass der Mensch Lachmuskeln besitzt. Mit diesem Buch kommen sie auf ihre Kosten. Denn lachen ist gesund.«
  • »Ich lese gerade in Deinem Buch. Einfach nur Spitze. Ich bin nur noch am Lachen. Gratulation!«
  • »Uneingeschränkte Empfehlung, wenn Sie sich amüsieren, nachdenken und vor allem herzhaft lachen wollen!«
  • »Friedrich Karl Katzenbuckel hat mehr von uns, als uns lieb sein kann.«
  • »Wie aus der Realität - großartig!«
  • »Herrlich und leicht!«
  • »Hat Spaß gemacht im Hotel Europa! ***** Sterne!«
  • »... habe mich köstlich amüsiert. Einige Textpassagen sind einfach nur genial!«
  • »Beste Unterhaltung!«
  • »Wunderschönes Buch!!!«
  • »Ideal, um ein wenig abzuschalten.«
  • »Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen.«
  • »Leicht und doch nachdenklich!«


Hinweis für meine Leserinnen und Leser vor dem Kauf


Zimmer mit Meerblick ist der erste von drei Katzenbuckel-Romanen mit jeweils 350 bis 400 Seiten. Darin steckt jahrelange Arbeit. Gut Ding will Weile haben (bei mir zumindest). Indessen wollte ich so lang nicht warten. Aus diesem Grund habe ich in den letzten Jahren fünf in sich abgeschlossene Teile veröffentlicht - die Reihe Der Wind um Mitternacht.

Das hatte Vor- und Nachteile. Der Vorteil waren die kurzen Zeitabstände. Der Nachteil, dass Ihr die Geschichte in ihren Zusammenhängen nicht oder nur schwer überblicken konntet. Gleichwohl hat die Reihe eine Anzahl von Fans gewonnen; das hat mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Ich hatte und habe ungezählte „Viel-Arbeit-wenig-Lohn-Wozu-mache-ich-das-Leckt-mich-am-Arsch“-Momente. Mit einem „Gefällt mir“, einer begeisterten Rezension oder einem Kommentar habt Ihr mich immer wieder auf die Reise geschickt. Das habt Ihr davon: Die Katzenbuckel-Romane - erstmals vollständig und in der richtigen Reihenfolge. Ich hoffe, ihr habt so viel Spaß beim Lesen wie ich beim Schreiben. Denn das wollen wir doch mal festhalten: Leiden sind umsonst, Spaß ist harte Arbeit, aber dafür leben wir.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Bob antwortet nicht

Zur Buchmesse nach Frankfurt - oder zu Aale-Dieter auf den Fischmarkt?


Es ist wieder Buchmessezeit. Jetzt sieht man sie wieder, die Autorinnen und Autoren, die auf jedem Sofa hocken und in jedes Mikrofon beißen. Für fünfzehn Minuten ein Star! Man muss das tun, um Bücher zu verkaufen, heißt es. Wirklich? Die Bühne ist ein Taubenschlag. Alle spreizen die Flügel und gurren um die Wette. Wer am lautesten schreit, hat am wenigsten zu sagen.

Interessiert mich das? Nein. Bin ich neidisch, weil ich nicht dabei bin? Nein. Was ein Autor will, wer er ist, welche Ziele er verfolgt, seine zweifellos noblen Absichten und Ansichten, hinausposaunt in Talkshows und Interviews, interessieren mich einen Dreck. Ich mag Autoren, die ihre Zeit ins Schreiben stecken, sich überlegen, wie sie mich, den Leser, einwickeln und begeistern, einen guten Job machen und sonst schweigen - eigentlich mag ich keine Autoren, wenn sie noch zappeln.


Um 15 Uhr ist der Biermann am Stand - ja, das ist schön für den Biermann. Warte mal, der Biermann, ist das nicht der Kerl mit der DDR? Hat der nicht Brandsätze auf Flüchtlingsheime geworfen? Nein, aber randaliert hat der auch. Da war was mit dem Biermann, was war das nur ...? Rausgeschmissen haben sie ihn, das war's. Na, da haben wir's. Der hat seine Lebensgeschichte geschrieben? Muss ich das lesen? Ich lese lieber die Doppelbiografie von Helene Fischer und Florian Silbereisen. 


Ein oder zweimal im Jahr rückt die Literatur ins Scheinwerferlicht. Das ist gut und richtig. Das geht nicht ohne Celebrities, Showeffekte und Marketing. Schriftsteller wirken durch ihr Werk, nicht durch sich selbst. Sie sind nicht selbstwirksam. Einige haben das nicht verstanden.

Erinnern wir uns! Es geht darum, kreativ zu sein, originell, eine Sprache zu entwickeln, eine Stimme zu finden, sein Handwerk zu beherrschen, an sich zu arbeiten, besser zu werden, gute Arbeit abzuliefern - etwas hervorzubringen, das den Namen »Kunst« verdient. Es geht nicht um Personen, nicht darum, auf Podien zu sitzen, ins Fernsehen zu kommen und eine alljährlich wiederkehrende Plage zu sein.


Bob Dylan wurde diese Woche der Nobelpreis für Literatur zugesprochen. Für Literatur! Die freudig erregten Herren der Akademie haben telefoniert und gemailt und mit den Armen gerudert. Einer hatte einen Herzkasper, wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautet. Indes: Bob antwortet nicht.
Cool! Erst war ich dagegen, dass er ihn kriegt - jetzt bin ich dafür!