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Es werden Posts vom Juni, 2014 angezeigt.

Teufelnochmal investigativ: Hegels erschütterndes Geständnis (1)

Zu Besuch bei ... Arthur Schopenhauer in L. A.  Dritter Teil: Die Reportage   Hegel, ohne Schuhe und Strümpfe, unrasiert, sichtlich verstört ... Wurde er gefoltert? ... sitzt auf dem nackten Fußboden, ein Pappschild um den Hals: Ich bin ein Betrüger!  Stimme aus dem Off. Ist es Arthur? "Sprich in die Kamera!" Hegel in die Kamera : „Ich bin ein Betrüger! Mein Ruhm ist frech erschlichen."  Stimme aus dem Off. „Lauter, Kerl! Man versteht dich kaum.“  Hegel lauter : „Ich habe es nie zu einer einzigen wirklich großen, echten und originellen Leistung gebracht. Ich habe überhaupt nie irgend ein Werk von bleibendem Wert in die Welt gesetzt. Ich bin ein sub … sub… sub …“ Stimme aus dem Off: „Subordiniertes, verschlagenes Wesen. Er muss es nur ablesen. Selbst dazu ist er zu blöd!“ Hegel: „Ein subordiniertes, verschlagenes Wesen mit einem unvertilgbaren Hang zum Lügen.“ Hegel schlägt die Hände vors Gesicht und weint. Stimme aus dem Off: „Weiter! Hundertac

Programmhinweis

Nach langen Debatten in der Redaktion haben wir uns entschlossen, den dritten Teil von Petras Reportage nun doch auszustrahlen. Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, die ganze Wahrheit zu erfahren, und nichts als die Wahrheit. Darauf geben wir Ihnen unser Ehrenwort, wir wiederholen: Unser Ehrenwort! Der Beitrag ist schwer jugendgefährdend. Er kann unter bisher ungeklärten Umständen zu Darmträgheit und kurzzeitigen Organausfällen führen. Ein Sendeplatz zu später Stunde am Vorabend von Fronleichnam scheint uns jedoch vertretbar.  Schalten Sie ein: Teufelnochmal investigativ Hegels erschütterndes Geständnis Mittwoch 18. Juni, 23 Uhr 59
Gibt es noch Vorbilder? Er wäre zu nennen.   Frank Schirrmacher ist tot! Das ist eine entsetzliche Nachricht. Der Nachruf von Edo Reents aus der FAZ  

Ist Heidegger schon geschlüpft?

Zu Besuch bei ... Arthur Schopenhauer in L. A.  Zweiter Teil    Immer noch am Set von "Deutschland sucht das Spatzenhirn".  Catwalk. Defilee der Kandidaten.  Petra Amöneburg-Zöckler (PAZ): „Kant sah auch schon mal besser aus.“ Arthur Schopenhauer (AS): „Er war schon immer etwas kränklich. Zu viele schräge Kommentare! Zu ironisch. Zu selbstgefällig. Das schätzt das Publikum nicht. Hegel glüht noch nach, aber Hegel ist ein zäher Hund.   Ein alter Mann, nackt bis auf einen Stofffetzen.   Heute keine Unterwäsche, Anaximander! Der Kerl ist ein Exhibitionist. Muss immer was raushängen lassen. Geh zurück und zieh dir was über!   Aristoteles im Rollstuhl.   Beide Beine verloren, der Ärmste, kommt immer wieder. Nicht unterkriegen lassen, Aristoteles, immer wacker und munter. Eine Schlacht verlieren, aber nicht den Krieg. So ist’s recht! Aber so leid es mir tut: Ich habe heute kein Foto für dich.“ Aristoteles ab zu den Fischen. Ein Schrei. Das Was
Diesen Blog gibt es seit einem Monat.  1500 Seitenaufrufe sind nicht schlecht. Dafür danke ich Euch und wünsche Schöne Pfingsten!

Zu Besuch bei ... Arthur Schopenhauer in L. A

Erster Teil Führungskräfte üben den philosophischen Gang   Arthur Schopenhauer und sein Pudel Butz Zeichnung: Wilhelm Busch, Quelle: Wikipedia Quelle: Wikipedia Wir schreiben das Jahr 2030. Der Tod hat seinen Schrecken verloren. Zurückgekehrt sind nicht nur die Dinosaurier, auch Arthur Schopenhauer und andere Geistesgrößen weilen wieder unter uns. Unsere Chefreporterin Petra Amöneburg-Zöckler hat den großen Philosophen in Los Angeles besucht.  D ie Kamera macht eine 360-Grad-Fahrt und fängt ein Schwesternzimmer, eine Badewanne, einen gebohnerten Flur und eine Phalanx Rollstühle ein.   Chefreporterin Petra Amöneburg-Zöckler (PAZ): „Wir befinden uns in der berühmten Philosophenvilla am Mulholland Drive . Am Set der Casting-Show Deutschland sucht das Spatzenhirn . Es ist zwanzig Uhr dreißig. Sokrates und Diogenes haben sich gestritten. Streitobjekt ist die Mülltonne, die Diogenes ins Zimmer gestellt hat.“ „Die Tonne oder ich!“ Sokrates weint und d