Dienstag, 27. Mai 2014

Der römische Kaiser Nero über Mängel beim Brandschutz


Teufelnochmal

Der Blog für den überforderten Intellektuellen



Mit Bedauern nehmen wir zur Kenntnis, dass in diesem Land keine intellektuellen Debatten mehr geführt werden: 
  • Mangelt es an Verstand? 
  • Fehlen die Köpfe? 
  • Ist es die Kanzlerin? 
  • Verlassen sich alle auf Sloterdijk? Ist Sloterdijk zu stark, bist Du zu schwach!
Das muss dringend geändert werden. 

Das kommt auf Sie zu - Themen der Redaktion:
  • Der römische Kaiser Nero über Mängel beim Brandschutz
  • Marcel Reich-Ranicki über Thomas Mann
  • Streitgespräch mit Franz-Josef Strauß und Rudolf Augstein über das aktuelle Politbarometer
 Wir haben sie alle:
wir bringen sie zum Sprechen!
  • Die 500 wichtigsten Intellektuellen aller Zeiten: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Heidi Klum und Markus Lanz; Klum sagt den schönen Satz: "Nur eine kann Germanys next Topmodel werden!" 
  • Frank Walter Steinmeier hält eine Wutrede
  • Exklusiv: Dürfen wir Tiere essen? Jetzt spricht das Schwein!
  • Helge Timmerberg: Zurück aus dem Paralleluniversum - Mein Doppelgänger war genauso bekifft wie ich!
  • Die Filmkritik von Adolf Hitler: A Long Way Down
     
    Bleiben Sie dran!

    Und beim nächsten Mal: 

    Zu Besuch bei ... Arthur Schopenhauer in L.A.

    Freitag, 23. Mai 2014

    Das Haus an den Gleisen
    Der Soundtrack zum Buch, Teil 2

    Welche Bewandtnis es mit den Wellenbereichen hat, weiß ich nicht, nur dass ich drei Knöpfe drücken und unterschiedliche Sender hören kann: auf UKW die Frankfurter Schlagerbörse mit Hans Verres, der immer völlig fertig ist, wenn Typen wie Rex Gildo und Ricky Shayne ihre gequirlte Kacke zu Gehör bringen:
    Hossa! Hossa! Hossa!
    Isch spren-ge alle Ketten!



    Was mich mit Hans Verres eint, ist der Hass auf Ronny die Stimme der Prärie. Während Wendelin seine Frau und seinen Sohn beharrlich anschweigt, schenkt er Ronny immer Gehör: Hohe Tannen, sie halten die Wacht! Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand. Kleine Annabell, musst nicht traurig sein. Oh My Darling, Caroline.



    Ganze Nachmittage verbringe ich in meinem Zimmer, mache Hausaufgaben, liege faul auf dem Bett, lese, fühle mich unverstanden und höre zu Herzen gehende Musik, Trauermusik, die im Radio nur an besonderen Tagen gespielt wird, Volkstrauertag und  Totensonntag. Klassiker wie Glenn Miller’s Moonlight Serenade, Harry Belafonte, Try to remember, Roy Orbison, In Dreams, Tom Jones, Green, Green Grass of home, Bee Gees, I Started A Joke, Glen Campbell, Galveston, Paul Anka, Lonely Boy, Bobby Goldsboro, Honey, Paul Mauriat, Love is Blue, Mantovanis Geigen, Moulin Rouge, Exodus, die Titelmelodie aus dem gleichnamigen Film. Rudolf Schock, Fritz Wunderlich … Der Gefangenenchor aus Verdis Nabucco …












    Meine Traurigkeit ist ein innerer Wert, kein Saisongeschäft, eine Eigenschaft, die man spüren, aber nicht sehen kann. Wer mich zum Nennwert handelt, ist ein Idiot. Ich lasse mein Tonband mitlaufen und fertige Mitschnitte an. Jetzt kann ich sie hören, wann immer ich will.
    Ach, ich hab in meinem Herzen da drinnen …

    Ist das nicht unendlich traurig? Doch, das ist es! Aber es geht noch besser:
    Es steht ein Soldat am Wolgastrand …

    Mittwoch, 21. Mai 2014

    Alle Bücher sind Bücher der Erinnerung

    Alle Kunst ist Kunst gegen den Tod.
    Die ältesten Höhlenmalereien sind dreissig- bis vierzigtausend Jahre alt. 

    Wer nennt die Namen der Maler? 
    Wer war's?, lautet die Frage.
    Homo der Sapiens oder Neander der Taler?

    Montag, 19. Mai 2014

    Das Haus an den Gleisen
    Der Soundtrack zum Buch, Teil 1

    Als die Beatles Eleanor Rigby sangen, wollte sie nur noch mit ihrem Taufnamen angesprochen werden: Ich heiße Eleanor, wie in dem Lied von den Beatles.

    Und jetzt geschieht etwas völlig Unerwartetes … Ingo, der in Englisch nur Fünfen und Sechsen schreibt, nimmt das Stichwort auf und singt mit sehr schöner, ausdrucksstarker Stimme und völlig fehlerfrei Yellow Submarine von den Beatles.

    Ohne die Geräusche seines Lieblingsflippers, ohne die Musikbox, die rotierenden schwarzen Scheiben, das Geräusch des Greifers, auf den Plattenteller ploppende Singles, das knisternde Aufsetzen der Nadel, ohne Hey Jude, Get Back und Let It Be von den Beatles ... 



    ... ohne Satisfaction, Jumping Jack Flash und She’s A Rainbow von den Rolling Stones ...



    ... ohne Bob Dylans Like A Rolling Stone ...

    - ohne diesen Klangteppich, die verrauchte Luft und brennenden Aschenbecher ist das kurze glückliche Leben des dicken Markus nicht zu begreifen. Sterben müssen wir alle, aber nicht allen ist anzusehen, dass sie unterwegs zu einer Leiche sind. Ihm hat man es immer angesehen.

    Zwei Wochen Halbpension - Die Musik zum Buch gibt's ==> Hier

    Donnerstag, 15. Mai 2014

    Future NOW!
    Mein Weg zum Self Publishing, Teil 2

    Du willst auf den Markt? Halt, Wanderer, bevor du gehst, bedenke, dass du nicht der Einzige bist! Schon mancher hat seine Haut zum Markt getragen … Kennst du den Markt? Weißt du, worauf du dich einlässt? Hast du ihn beobachtet? Verstehst du ihn? Weißt du, wie er funktioniert? Nach welchen Gesetzen? Wer sich auf dem Markt tummelt? Wie deine Chancen stehen, heil wieder herauszukommen?

    Der Markt der Self Publisher! Wer oder was ist das überhaupt? Wer verbirgt sich dahinter? Menschen, die sich zum Schreiben berufen fühlen. Was ist das Problem? Schreiben geht immer, auch mit sich allein im Zimmer. Ohnehin die beste Form des Schreibens! Also muss etwas hinzukommen: Öffentlichkeit. Aufmerksamkeit! Menschen, die schreiben und in die Öffentlichkeit drängen. Die gesehen, zumindest gelesen werden wollen. Menschen, die ausgesperrt waren und hungrig sind. 


    Tiere füttern ausdrücklich erlaubt! Feed the animals!


    Ein Wärter - ein gewisser Amazon? seltsamer Name für einen Wärter - hat mutwillig den Zwinger geöffnet. (Was war da los? Rache am Arbeitgeber?) Es kommt, wie es kommen muss. Alle wollen durch die gleiche Tür hinaus - und durch die nächste wieder hinein. Ergebnis: Es wird Opfer geben! Nun wird sichtbar, welche Verbrechen diese Menschen begangen haben: Sie haben Bücher geschrieben. Schlechte Bücher! Schund. Ramsch. Vom Opa und der Oma, vom Krieg, von Hund und Katz und der schönen Nachbarin … Kein Verlag, keine Agentur wollte sie haben. Vielleicht sind darunter ein paar Perlen - wer soll sie finden?


    Die Geister sind aus der Flasche. Drängen ins Licht. Alles liegt offen zutage. Wenn Sie mal schauen möchten? Für 99 Cent oder umsonst …. Nun kann, nun muss man sie sich ansehen, die Produkte und ihre Erzeuger - sie wollen es so: auf Facebook, Twitter und ihren Homepages. Jeder kann sich ein Urteil bilden, ob sie zu Recht oder Unrecht weggesperrt waren. Es gilt das Wort von Andy Warhol: In Zukunft wird jeder 15 Minuten berühmt sein.

    Die Zukunft ist jetzt!

    Also ist es wie überall - ein Hamsterrennen? Im Prinzip schon. Wer darf mitrennen? Jeder. Das ist das Google-Prinzip. Das Prinzip der digitalen Welt. Die Schwelle, sofern es sie gibt, ist sehr niedrig. Niemand muss Angst haben, dass er ins Stolpern kommt. (Das kommt später.) Jedem kann geholfen werden. Jeder kann sie gefahrlos überschreiten, jung oder alt, mit oder ohne Rollator, ungeachtet seiner körperlichen oder geistigen Befindlichkeit. Ein Computer und ein bisschen technisches Verständnis genügt. Man muss nicht einmal schreiben können, abschreiben reicht. Barrierefrei verwandeln wir uns in Schriftsteller. 


    Gibt es andere Märkte mit niedrigen Eintrittsbarrieren? Ja, die gibt es: Söldner, Drogendealer, Psychiatriepatienten … Ich entschuldige mich bei den Psychiatriepatienten! Aber ist es nicht so? Du bist schnell drin und kommst schlecht wieder raus. Die geschlossene Abteilung ist ein barrierefreier Raum, zumindest wenn man reinkommt. Das Gefängnis nicht: Dafür muss man was tun. Das ist ein anderes Thema.


    Der Markt der Self Publisher ist also ein Massenmarkt. Du kannst mit einer Tarnkappe auf dem Kopf unerkannt herumlaufen und dir alles ansehen. Ausprobieren! Spielen! Wenn es dir nicht gefällt, gehst du wieder hinaus. Und tschüss!


    Der Nachteil: Jeder Dödel darf hinein. Masse ist nicht Klasse. Gut, wenn du etwas mitbringst - einbringst, wenn du dich einbringst, oh, ich hasse dieses Wort! -, das einzigartig ist. Ein Alleinstellungsmerkmal, das dich zu einem Markenartikel macht. Was zeichnet eine Marke aus? Sie ist unverwechselbar. Man schreibt ihr einen Wert zu. Sie zeigt Profil. Ist positioniert, billig oder exklusiv. Hat einen Wiedererkennungswert. Wenn du es nicht hast, musst du es erzeugen, schaffen, anders gesagt: An dir arbeiten (alles mit einer Hand!): Damit dein Name Programm wird! 


    Wie geht das?


    (Tja, Leute, das war’s: Ab jetzt wird’s kostenpflichtig. Ich hätte da ein kleines Buch anzubieten. Einen Ratgeber. Neu und diese Woche im Angebot! 99 Cent!)

    Kleiner Scherz.

    Ich habe gar kein Gehirn

    So ist das: Von einem Tag zum nächsten kann sich alles ändern. Wir können tot sein. Deshalb: Carpe diem! Lebe den Tag!

    Der 2. Teil des Beitrags Mein Weg zum Self Publishing heißt nicht, wie angekündigt, Ich habe gar kein Gehirn, sondern:  

    Die Zukunft ist jetzt!

    => Hier

    Mittwoch, 14. Mai 2014

    Mein Weg zum Self Publishing, Teil 2 ...

    ... erscheint morgen unter dem Titel: Ich habe gar kein Gehirn!

    Also, nicht ganz einfach oder, wie man in Mannheim sagt: Uffbasse!
    Merkt euch den Titel! Es ist wichtig. Ich habe gar kein Gehirn!

    Update! Schon wieder hat sich alles geändert. Teil 2 steht jetzt => Hier!