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Europawahl!

Wisst Ihr schon, was Ihr wählt? Ich habe einen Vorschlag. Überparteilich, meinungslos, geschlechtslos und geruchsneutral - das Hotel Europa!  Oder: Wo Europa Urlaub macht … Witzig, klug, professionell geschrieben - und nur einen Klick entfernt. Nebenwirkungen: Verbreitet gute Laune und zeitweise Lachanfälle.

Zwei Wochen Halbpension

Viel Spaß!
Rainer Bauer

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Asymmetrische Kriegsführung
Offener Brief an Agenturen und Verlage

Terror nennt man asymmetrische Kriegsführung. Der Einzelne gegen die Gesellschaft, gegen den Westen, gegen das Schweinesystem. David gegen Goliath. Auch Autoren führen asymmetrische Kriege - gegen die Türsteher des Literaturbetriebs, die ihnen den Zutritt verweigern; gegen die Feuilletons, die sie nicht zur Kenntnis nehmen; gegen die Ökonomie der Aufmerksamkeit, die ihre Scheinwerfer auf jede Sau richtet, die durchs Dorf rennt, nur nicht auf sie.





Auch ich habe unverlangt Manuskripte eingeschickt. Ich habe Zeit, Aufwand und Kosten investiert und bin zu der Erkenntnis gekommen: Es lohnt nicht. Stephen Hawking sagte: Information bleibt erhalten. Materie verschwindet nicht, auch wenn sie in ein Schwarzes Loch fällt. Das ist nachweislich falsch. Schicken Sie mal ein Manuskript an eine Agentur oder einen Verlag. Sie hören nie wieder davon. Mein Rat ist: Lesen Sie es lieber Ihrer Katze vor.
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Die verbotene Bibliothek

Geheimes Wissen der Psychologie

Schlucken Sie keine Kröten: Fressen Sie Krokodile!
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Ein Gastbeitrag von Professor Dr. Johannes Mabuse

Neulich erschien ein Mann in meiner Praxis, Anfang vierzig, Mitarbeiter eines Unternehmens, das weniger durch erfolgreiche Geschäfte als durch Korruptionsskandale und Steuervermeidung aufgefallen ist. 

"Mein Chef sagte im Personalgespräch zu mir: Sie haben eine gute Ausbildung, Sie sehen gut aus, was im Verkauf immer ein Vorteil ist. Sie haben Hirn, aber Ihnen fehlt das gewisse Etwas: Killerinstinkt! Sie haben keinen Biss, Mann!"

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"Ja. Er sagt, ich muss an mir arbeiten, sonst komme ich nicht weiter." 

"Richtig. Gute Entscheidung! Wie alt sind Sie, wenn ich fragen darf?"

"Zweiundvierzig."

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"Winnetou…

Ein Wort zum Thema (Eigen-) Werbung

Eine Polemik Eigentlich hasse ich Werbung. Eigentlich brauchen meine Bücher keine Werbung. Ihre Qualität - sagen wir es zurückhaltend - kann sich mit jedem Verlagsbuch messen. Zu einem unschlagbaren Preis! Doch ich will mich nicht vergleichen, mit niemandem: Ich will gelesen werden!

Indessen nehmen die Medien selbst-publizierte Bücher nicht zur Kenntnis. In den Feuilletons und der Literaturkritik großer Zeitungen kommen sie nicht vor. Deren Autorinnen und Autoren werden gern apostrophiert als Parias, als Underdogs, als Ausgestoßene; ihre Bücher werden gemieden, als seien sie verseucht. Lieber schlägt man unisono auf den Teufel Amazon ein. Wer schreibt? Schwache, die Schwächere prügeln - Journalisten, die froh sein können, dass sie noch Jobs haben. Zum Totlachen, Jungs. Nehmt ihr euch selbst noch ernst?

Selfpublisher mögen nicht immer gut sein, man mag sie belächeln, sie können vielleicht nicht oder noch nicht schreiben - na und? Wenigstens haben sie eine faire Chance, sich ihre L…